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Autorin: Prof. Dr. med. habil. Karin Kraft
Angststörungen und nervöse Unruhezustände sind in der Bevölkerung weit verbreitet. Die Diagnose erfolgt anhand der Symptome, die Pathophysiologie ist noch nicht ausreichend geklärt. Die Behandlungsoptionen sind verschiedene Formen der Psychotherapie und/oder Psychopharmaka, wobei bisher vor allem chemisch definierte Arzneimittel im Vordergrund standen. Eine von den Patienten zunehmend geschätzte Option bei Angststörungen und nervösen Unruhezuständen sind Phytotherapeutika wie insbesondere Baldrianwurzel, Lavendelöl oder Passionsblumenkraut, die nicht die bei den chemisch definierten Alternativen bekannten Nebenwirkungen haben und deshalb nicht verschreibungspflichtig sind. Für einige Phytotherapeutika liegen in vitro-Studien zum möglichen Wirkmechanismus vor sowie klinische Studien, die bei verschiedenen Formen von Angststörungen als Beleg der Wirksamkeit dienen können.
Zielgruppe:
Lernziele:
Fachkompetenz in der Klassifikation, Prävalenz und Symptomatik von Angststörungen und nervösen Unruhezuständen, Fachwissen hinsichtlich verschiedener Therapieoptionen mit Fokus auf die Phytotherapie.
Lerninhalte – Übersicht:
- Einleitung
- Angststörung und nervöse Unruhezustände
- Diagnostik und konventionelle Therapie
- Nebenwirkungen und Grenzen der konventionellen Therapie
- Phytotherapie
- Stellenwert der Phytotherapie
Zertifiziert bis: 30.11.2012
Erreichbare CME-Punkte: 1
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